Willkommen im echten Leben

Jeder stationäre Händler kennt die Herausforderungen bei der Wahl der Fläche, Verkehrsanbindung, technischer Ausstattung und natürlich den Kosten für die Immobilien bzw. der fälligen Miete. Ein kleines Geschäft mit einem Spezialsortiment muss ganz anders aufgestellt sein als ein Supermarkt. Reichweite, Lage und notwendige Infrastrukturen unterscheiden sich zwangsläufig ganz erheblich.

Diese Erfahrungswerte werden seltsamerweise bei E-Commerce-Konzepten gerne ignoriert. Es wird unabhängig von Anbieter, Branche, Sortiment, Transaktionsvolumen und anderen Parametern agiert. Dies kann oft zu erheblichen wirtschaftlichen Problemen führen. Mit einer klugen Technologiewahl lassen sie sich minimieren. Das setzt jedoch eine Analyse und Planung vor der Projektierung und anschließenden Umsetzung, (lesen Sie dazu auch - Analyse) so wie eine tiefgreifende Kenntnis der Technologie und deren Einsatzoptionen voraus.

Vier grundlegende Überzeugungen

1. Verstehen

Jede Branche hat ihre Besonderheiten, wie letztlich auch jeder Mandant. Individuelles Auftreten, Markenbotschaft und auch Prozesse sind darauf konsequent ausgerichtet. E-Commerce-Prozesse dürfen nicht als Fremdkörper wahrgenommen werden. Sie müssen sich einpassen. Nur so lassen sich Irritationen auf ein Minimum reduzieren.

Obschon jeder Mandant grundlegende Vorgänge im E-Commerce durchlaufen muss, ist die bestehende Prozesskette anzupassen. Das gelingt nur, wenn man exakt versteht, wie die Zusammenhänge im Detail sind. Für COMMERCE4 die Grundlage unserer Arbeit. Nur so lassen sich passgenaue E-Commerce-Lösungen entwickeln, die in der Praxis funktionieren.

Jeder Online-Shop hat seine Besonderheiten

2. Ganzheitliche und strategische Systembetrachtung

Nicht wenige Agenturen konzentrieren sich auf das Entwerfen und Aufbauen eindrucksvoller Shops. Danach durchläuft der alleingelassene Mandant eine langwierige Lernkurve, um teure E-Commerce-Erfahrung zu sammeln. Nicht selten werden Herausforderungen, wie nötige Personal-Ressourcen oder Hürden in der Performanz erst im laufenden Betrieb entdeckt.

Die Übergabe des Shops mit Livegang muss nicht grundsätzlich problembehaftet sein, wenn die Vorbereitung passt. COMMERCE4 kennt und stellt die wichtigen Fragen, die für den Betrieb entscheidend sind. Dies ermöglicht es uns schon im Vorfeld die wichtigen Herausforderungen zu erkennen. Unsere Mandanten sind entsprechend gut für die Praxis präpariert und können auf eventuelle Veränderungen souveräner reagieren.

3. Einsatz erprobter Systemlösungen

In den letzten Jahren hat eine Spezialisierung von Systemlösungen stattgefunden, um immer komplexeren Herausforderungen im E-Commerce begegnen zu können. Neue Standards wurden innerhalb der Kategorien etabliert. Es sind Systemlösungen, die Dank vielfachen Einsatz in E-Commerce-Projekten einstige Kinderkrankheiten lange beseitigt haben:

  • Shop-Software
  • ESB / Middlewarelösungen
  • Payment Services
  • ERP- und Versandhandelslösungen

Dennoch werden im Projektgeschäft fertige Lösungen ignoriert und neu entwickelt. Dafür gibt es lizenztechnische Gründe, oder nicht selten aus Unwissen um existierende Lösungen.

Diese Vorgehensweise kostet unnötig viel Personal, Zeit und damit Geld. Die unwirtschaftliche Kostenstruktur belastet dann das Projekt. COMMERCE4 setzt auf serienreife Technologien individualisierbarer Standard-Systeme, die einen stabilen Versionsstandard bieten. Dies erlaubt maximale Wirtschaftlichkeit im Projekt-Setup, sowie hohe Betriebssicherheit für die zukünftige Entwicklung, da die Systeme i.a.R. herstellerseitig weiterentwickelt werden.

4. Fokussierung des Frontends

In der E-Commerce Branche sind hunderte von Shop-Systemlösungen zu finden. Je nach Entwicklungsprinzip ist die Unterstützung von individueller Gestaltung und der Prozesse unterschiedlich abgebildet und umgesetzt. Systeme ohne Prozessunterstützung stellen hier besondere Projektherausforderungen dar, da im Rahmen der Entwicklung und auch dem Betrieb die Versionsstandards gegenüber angeschlossenen Teilsystemen sichergestellt sein müssen.

Shop-Systeme, die wiederum sämtliche Prozess-Vorgänge abbilden, konkurrieren häufig mit den nachgelagerten Prozesssystemen (hier insbesondere ERP/ESB/PIM und Versandhandelssystemen). Ist die klare Hierarchie der Systeme im Datenfluss nicht genau definiert und in der Projekt-Umsetzung eingehalten, ergeben hier schon kleinste Lücken schwer zu identifizierende Seiteneffekte.

Beratungserfahrungen zeigen hier deutlich, dass umsatzrelevante Themen wie die Bestandssteuerung, Reporting oder auch das Merchandising beeinträchtigt sein können, wenn das Frontend zu viel des Guten mitbringt.

Wirtschaftlich betrachtet liegt hier oft auch eine Kostenfalle verborgen, da für redundante Funktionalität in zwei Systemen auch doppelt bezahlt werden muss. Hinzu kommt der Entwicklungsaufwand, der nötig ist, um eine saubere Synchronisation der bereitgestellten Daten sicherzustellen.

COMMERCE4 verfolgt eine klare Trennung der Aufgaben des Frontends von der Prozesssteuerung des Backends. Als Marketingplattform und Verkaufsoberfläche zur Auftragsgenerierung soll das Frontend die bestmögliche Performanz leisten. Die nachgelagerte Prozesswelt erfüllt die Anforderungen an ein schnelles und effizientes Fulfillment.